Teamorientierten vs. Selbstorientierten Mitarbeitertypen richtig führen

Die wissenschaftliche Grundlage von diesem Video ist die soziale Identitätsforschung. Sie hilft Führungskräften dabei, Gruppenprozesse zu verstehen und daher erfolgreicher zu führen. Es ist nämlich nicht optimal, jeden Mitarbeiter gleich zu führen. Unterschiedliche Mitarbeitertypen benötigen verschiedene Herangehensweisen, um diese nachhaltig zu motivieren.

In diesem Zusammenhang wird zwischen dem teamorientierten und dem selbstorientierten Mitarbeiter unterschieden. Der selbstorientierte Mitarbeiter möchte den Erfolg des Teams seiner selbst willen. Der teamorientierte Mitarbeiter identifiziert sich emotional mit dem Team und sind daher emotional stark in den Erfolg des Teams investiert.

Für teamorientierte Mitarbeiter sind die Merkmale eines idealen Gruppenmitglieds entscheidend. Je besser eine Führungskraft das ideale Gruppenmitglied verkörpert, desto bereitwilliger folgen ihr teamorientierten Mitarbeiter. Jedoch sind auch der aktive Einsatz und das Erzielen von Erfolgen eine effektive Strategie, um teamorientierte Gruppenmitglieder für sich zu gewinnen.

Für selbstorientierte Mitarbeiter sind die Eigenschaften einer guten Führungskraft ausschlaggebend. Damit sind u.a. Auftreten und Fachkompetenz gemeint. Auch eine persönliche Beziehung zum jeweiligen, selbstorientierten Mitarbeiter ist eine effektive Möglichkeit um Vertrauen beim Mitarbeiter aufzubauen. Durch die persönliche Beziehung als wichtiges Element ist die Führung von selbstorientierten Mitarbeitern aufwendiger als von teamorientierten Mitarbeitern.

 

Quelle:
S. R. Giessner & G. Jacobs (2015). Gruppenprozesse: Identität und Prototypikalität. In J. Felfe (Hrsg.), Trends der psychologischen Führungsforschung (S. 117–128). Göttingen: Hogrefe.
Trends der Führungsforschung (Buch): http://amzn.to/2bkRRpg 

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